Wehmut. Und Glück. Ganz viel Glück.

In letzter Zeit bin ich ziemlich wehmütig, wenn ich meine Kinder betrachte. Sie sind so wahnsinnig groß geworden. Ohne dass ich es wirklich bewusst registriert hätte, haben sie alles verloren, was ein Kleinkind ausmacht. Da ist kein Babyspeck mehr, wenig kindliches, nichts hilfebedürftiges.  Sie sind so erwachsen geworden, irgendwie, irgendwann. Auf einmal habe ich Vorschulkinder.

Schritt für Schritt haben wir uns im Trubel des Alltaglebens von allen Dingen verabschiedet, die Kinder zu Babys oder Kleinkindern machen. Da war keine Zeit zum reumütig werden, oder den Moment festhalten oder sogar Abschied zu nehmen. Auch das macht mich traurig. Es war nicht wirklich Zeit zum „trauern“.

Zuerst zogen die Babyfläschchen aus dem Haushalt aus, dann das Brei Geschirr, die Babyschlafsäcke, die Wippen, die Bodys, die Babybetten, die Schnuller, die Hochstühle, die Windeln, die Wickeltasche, der Buggy.

Ich weiß, dass ich mich bei ein paar Dingen gefreut habe, sie los zu werden. Weil es etwa mit gewissen Anstrengungen verbunden war (die Babyflaschen) oder weil ich stolz war, dass wir etwas erreicht hatten (Schnuller und Windeln). Dass es aber nie mehr wieder Fläschchen und Schnuller in meinem Leben geben wird, daran dachte ich in diesen Momenten nicht. Und als die Bodys entsorgt wurden, dachte ich nur „Oh Gott, wieviel Unterhosen und T-Shirts brauche ich jetzt nun pro Kind?“.

Jedes Mal, wenn wir einen Schritt vorwärts in der Entwicklung machten, plante und organisierte ich diesen Vorwärtsschritt – und sah nicht einmal zurück.

Ich erinnere mich kaum noch an die Zeit, als meine Kinder Babys waren. Wenn wir keine Videos gemacht hätten, wäre ich vollkommen verloren.

Manchmal betrachte ich Fotos von damals und fühle mich, als ob ich die Kinder mit circa 2 Jahren adoptiert hätte.

Mich macht das unglaublich traurig. Nicht nur, dass die Zeit so schnell vorbei gerast ist, und mir meine Kinder auf einmal bis zur Brust reichen. Sondern weil ich anscheinend die erste harte Zeit komplett verdrängt habe.

Oder ist das normal? Könnt ihr euch an die Baby Zeit erinnern?

Die ersten Monate mit Zwillingen sind hart. Wirklich hart und verdammt anstrengend. So sehr, dass man verdrängt, sich nicht mehr erinnert. Und das ist absolut furchtbar. Denn sie ist unwiederbringlich, diese Zeit.

Leider können nur Zwillingseltern verstehen, was es wirklich bedeutet, sich gleichzeitig um 2 Babys zu kümmern. Nicht nur für ein paar Stunden oder ein paar Tage. Für immer, 24std am Tag.

Nur Zwillingseltern können das – alle anderen haben im Besten Fall eine ungefähre Ahnung, die wahrscheinlich nur 5% dessen ausmacht, wie es wirklich ist.  Als mein Kinder Babys waren, habe ich viele gute Ratschläge bekommen, auch sehr viel Kritik, viele wussten es besser. Niemand von diesen Menschen hatte selbst Zwillinge. Niemand konnte wirklich VERSTEHEN. Denn niemand, außer meinem Mann, war rund um die Uhr bei mir um wirklich zu wissen, wie man sich fühlt.

Dass man vor lauter Erschöpfung und blank gelegten Nerven seine Kinder nicht genießen kann. Dass man Angst hat, alleine mit ihnen zu sein, weil man nicht weiß, was man tun soll, wenn beide stundenlang schreien, man aber nur 1 Kind im Arm halten kann. Dass man sich immer schlecht fühlt, weil man nie genug ist. Dass man eine Mutter mit nur 1 Kind beneidet, weil sie ihrem Kind 100% geben kann. Weil sie sich nur diesem einen Kind anpassen muss. Nur diesem einen Kind helfen muss. Weil sie viel kuscheln kann und genießen kann.

Ich wurde oft angesprochen von Einlingsmüttern, meistens mit der Frage: „Wie schaffst du das nur? Ich könnte das nicht…“ Ich wusste nie, was ich darauf sagen sollte. Was sollte ich denn tun? Ich hatte nun mal 2 Kinder, ich musste es also schaffen – ich hatte keine Wahl!

Sicherlich geht es nicht unbedingt jeder Zwillingsmama so, wie es mir ging. Es gibt auch unkomplizierte Zwillingsbabys, sicherlich. Meine hatten Koliken, beide. Emma war ein Schreikind. Konnte nur auf meinem Arm einschlafen. Schlief im Kinderwagen erst nach circa 40min ein. Max schlief sofort ein, wurde wach, als Emma gerade einschlief. Emma musste viel getragen werden, brauchte ganz viel Körperkontakt. Ich hatte kaum Besuch. Zum Glück aber eine Haushaltshilfe, die für 6std am Tag kam, sonst hätte ich die ersten 3 Monate gar nicht schaffen können.

Man wächst aber tatsächlich an seinen Aufgaben. Lernt dazu, wird sicherer. Irgendwann zog auch das Glück und die Freude bei uns ein.

Vor kurzem sagte mir ein Freund, mit dem ich kurz über diese erste Zeit sprach: „Du warst nicht überfordert, du hast dich überfordert gefühlt“. Als ich ihn fragend ansah, meinte er nur: „Na schau dir doch mal deine Kinder an! Wie toll und glücklich sie sind! Sehen so Kinder einer überforderten Mutter aus?“

Mich hat das sehr glücklich gemacht. Denn er hatte wohl recht. Ich habe mich überfordert gefühlt, habe aber immer 100% gegeben und deshalb haben meine Kinder mich auch nicht als überfordert wahr genommen. Sind glückliche und fröhliche Kinder geworden. So ein Lob tut gut.

Und auch wenn ich vieles nicht mehr weiß vom ersten Jahr mit den Mäusen, umso mehr genieße ich es jetzt. Ich sehe es bereits seit Jahren nicht mehr als Belastung an, Zwillinge zu haben. Sondern als Bereicherung. Es ist etwas ganz Besonderes. Ich bin glücklich und stolz. Nicht nur auf meine Kinder, ich bin auch stolz auf mich. Ich hab das gut gemacht.

Und ich freue mich auf die Zukunft.

21 thoughts on “Wehmut. Und Glück. Ganz viel Glück.

  1. Liebe Katrin,
    Beim Lesen deines Textes sind mir gerade die Tränen in die Augen geschossen, er ist so wunderbar ehrlich geschrieben, meine Zwillinge sind 2, wir haben auch noch ein 6 jähriges Kind und du hast einfach so tolle Worte gefunden für das, was ich mir sooo oft denke. Danke!

  2. Vielen Dank für den Beitrag. Unsere Zwillinge sind nun 3,5 Jahre alt und ich finde dieses Alter toll. Das erste Jahr der Kids war für mich sehr anstrengend und ich konnte nichts geniessen und die Zeit auch nicht bewusst wahrnehmen… Deshalb wünsche ich mir manchmal noch ein Kind, nur um so ein Babyjahr noch einmal erleben zu kömnen.
    Liebe Grüsse aus der Schweit

  3. Bitte entschuldige die Schreibfehler – das Schreiben auf dem iPhone ist nicht so meine Stärke 🙂

  4. Liebe Katrin,

    Danke für deine Worte. Sie treffen so gut, wie auch ich mich zur Babyzeit der Zwillinge fühle. Kürzlich war ich richtig angefasst als ich einen Berliner Zwillingsblog las, laut dem alles locker flockig im ersten Jahr geht. Bei mir war das nicht so. Meine Kinder waren auch schwierige Babies und sind jetzt um so toller. Ich bin auch so stolz auf meine Leistung im ersten Jahr! Ich hab ein paar ganz intensive Erinnerungen an intensive oder extreme Momente. Aber ganz vieles liegt im Nebel des Vergessens. Ich bin monatelang sechs Mal die Nacht aufgestanden, was sollte mein Hirn da noch abspeichern? Ich finde, du machst das alles ganz wunderbar.

    Herzlichen Gruß
    Nadja

  5. Du sprichst mir aus der Seele. Vielen Dank dafür.
    Ja, es ist hart, und das ist es oft noch. Und verstehen kann das tatsächlich nur Jemand, der auch Zwillingselter ist.
    Viele Grüße, Emma

  6. Liebe Katrin. Der erste Geburtstag meiner Zwillingsjungs steht bevor….mitten in einer mal wieder anstrengenden Phase. .Danke für Deine Zeilen, die mich ermutigen, stolz zu sein und gleichzeitig ermahnen, zu genießen (trotz allem)…UND vorallem erinnern Videos zu machen…gleich morgen früh zum Aufstehen….da freue ich mich doch gleich auf 05:15. DANKE und alles Gute! MANDY

  7. Meine Zwillinge werden demnächst auch 5 und ich empfinde genau wie du wenn ich an die Babyzeit denke. Es ging alles viel zu schnell, man hat nur funktioniert und wie am Fliesband gewickelt, gefüttert, getragen… Und ja, viele wussten alles besser. Wo sind die ganzen Leute jetzt? Auch heute finde ich es oft noch anstrengend oder würde mich über Hilfe freuen, aber jetzt sind die zwei wohl nicht mehr so süß wie als Babys, reden zurück und haben ihren eigenen Willen. 😉

  8. Hallo Katrin,
    jetzt schreib ich hier auch mal eben ein paar Zeilen…verfolge deinen Blog schon seit ich letztes Jahr erfahren habe, dass wir Zwillinge erwarten…deine Einträge (ich hab den Großteil während der Schwangerschaft quasi als kleinen Roman verschlungen😉) haben mich amüsiert, nachdenklich gemacht, reflektieren lassen und mir ganz viel Angst vor dem Unplarbaren genommen-vielen lieben Dank dafür!! Unsere Mädels sind mittlerweile ‘schon’ fünf Monate alt aber es fühlt sich an wie ein ganzes Leben ( und ist gleichzeitig so schnell vorbei gegangen)… wir hatten in den ersten Monaten auch 24 Stunden am Tag zu kämpfen…mit einem Baby, das sich nicht ablegen ließ, mit Koliken, Kiss-Syndrom, permanenter Erschöpfung und Schuldgefühlen (weil keine Zeit blieb zum Genießen und die Gefühle nicht hinterherkamen)…mittlerweile hat sich alles seit einigen Wochen etwas beruhigt und wir sind ein Stückchen mehr angekommen in unserer neuen Rolle als Zwillingseltern….deine Zeilen haben mich berührt und ermutigen mich das ‘Jetzt’ zu genießen und mich nicht gedanklich von Woche zu Woche zu hangeln nach dem Motto ‘Wenn sie dieses oder jenes können, DANN wird alles einfacher….’.
    Ich bin dankbar das Privileg zu haben beide gemeinsam aufwachsen zu sehen (und mit etwas mehr Schlaf ist das nun wieder auch möglich zu denken 😉). Danke, dass du Einblicke in euer Leben gegeben hast und gibst!! Emma und Max sehen sehr aufgeweckt und fröhlich aus!! Alles Gute für euch vier!!

  9. Es ist so wahr wie du die ersten Jahre als Zwillingsmutter beschreibst. Ich denke auch oft mit Wehmut an diese Zeit zurück, wo es oft schwer war zu genießen. Das motiviert mich jetzt sehr, wo das Leben entspannter geworden ist, noch mehr schöne Momente zu schaffen und bewusst wahrzunehmen.
    Danke für deinen Blog!

    @ Gletscherfee: Die Zeit mit unserem dritten Baby ist für mich wie ein Geschenk, wo ich vieles erleben darf, was mit den Zwillingen nicht so möglich war. Das Leben mit drei Kindern ist zwar chaotischer, aber ich selbst bin viel entspannter geworden.

  10. Du hast so recht! Unsere Zwillinge sind nun 3 Jahre alt und waren auch alles andere als pflegeleicht! Ich denke oft an diese schreckliche Zeit, wenn man sie so nennen darf. Ich glaube, ohne meinen Mann hätte ich das nicht überstanden. Er war immer der ruhige Pol mit der Zuversicht, dass alles besser wird! Er sollte recht behalten, doch leider überwiegen in meiner Erinnerung immer noch die Schrecklichen Zeiten, als mich an die schönen zu erinnern. Aber mittlerweile kann ich auch nur sagen, dass ich stolz auf das Alles bin und wie wir das hinbekommen haben, ich glaube so manche Ehe wäre daran gescheitert! Schreib bitte weiter, ich liebe deine Texte, sie sprechen mir aus der Seele.

  11. Bei mir war es umgekehrt: Meine zwei waren eher pflegeleichte Babys und ich konnte das erste Jahr geniessen (sie lagen anfangs häufig nur herum und dann robbten und krabbelten sie in meiner Nähe, kuscheln konnte ich doppelt so viel). Grossmütter und Ehemann haben viel geholfen, so dass ich in der Regel ausgeglichen war. Ab. ca. 18 Monate wurde es so richtig anstrengend: zum Laufen (nicht zwingend in die gleiche Richtung) kam der Trotz hinzu und wenns blöd läuft gehen sie aufeinander los. Mein Geduldsfaden wird immer kürzer (wenn sie z.B. nicht essen oder die Treppe nicht hinaufsteigen wollen). Ich hoffe, die Vernunft kehrt bald ein…

  12. Hallo Katrin!
    Ich habe deinen Eintrag mehrmals gelesen und bekomme jedesmal ein warmes Gefühl ums Herz.
    Unsere Mäuse sind zwar erst 2 1/2, aber ich fühle und denke genau so über die erste Zeit- und es ist noch keine 5 Jahre her.
    Es tut unwahrscheinlich gut, zu erfahren, dass meine Gedanken und Gefühle nicht einmalig und zu sensibel sind… Ich finde es beruhigend damit nicht alleine zu sein. Danke, dass du so offen bist.
    Auch wenn ich hier vielleicht Kauderwelsch schreibe – dann nur weil die Gefühle schneller und überwältigender sind als ich schreiben kann.
    Danke dir dafür !

  13. Hallo. Es ist Freitag Abend, Vollmond und meine beiden 13 Monate alten Zwillingsmädchen waren nun abwechselnd schon dreimal wach. Kreichalarm. Ich bin fix und fertig und habe beim Lesen deiner Zeilen auch gerade erstmal geweint. Die Beiden laufen seit 3 Wochen, sagen seit einer Woche Mama und Papa, schlafen tagsüber recht wenig und werden nachts mindestens 3-4 mal wach… es ist wirklich sooo schade, dass man diese beiden Wunder nicht genießen kann. Zumindest nicht so wie man es gerne würde. Und danke an Alle für Eure Kommentare. Es ändert zwar nichts abervman fühlt sich nicht so allein. ….

  14. Liebe Katrin!

    Glückwunsch und danke für Deine tollen Texte! Meine Zwillinge sind jetzt 14 Monate alt, allerdings 10 Wochen zu früh. Dazu kommen noch zwei Geschwister, 3 und 5 Jahre alt, so dass ich quasi über Nacht eine Vierfachmutter wurde. Vier Kinder in vier Jahren sozusagen. Das erste Jahr war der reine Wahnsinn und ich hab manchmal nur gedacht, wie entspannt muss das ‘nur’ mit Zwillingen sein? Also bitte nicht falsch verstehen! Es ist nur schon irre welches Pensum man irgendwann als normal betrachtet. Die Wehmut und auch das schlechte Gewissen kenne ich nur zu gut, wie soll man allen Ernstes vier so kleinen Kindern gerecht werden? Aber ich werde milder mit mir und sehe, wir haben eigentlich bis jetzt einen ziemlich guten Job gemacht.
    So wie Du und alle anderen Mamas hier!

  15. Danke ihr Lieben für all die schönen Kommentare!
    Es ust doch gut zu wissen, dass man mit seinen Gefühlen nicht alleine ist!

  16. Liebe Katrin,
    ich bin heute erst auf deinen Zwillingsblog gestoßen… wie schade, dass ich ihn nicht schon eher entdeckt habe. Es ist so tröstlich, zu merken, dass man mit seinem Gefühlswirrwarr und dieser nicht enden wollenden Erschöpfung nicht alleine ist. Meine Zwillinge (m & w) sind nun 16 Monate alt. Ich liebe die beiden über alles in der Welt und bin so dankbar, dass wir sie haben. Gleichzeitig komme ich irgendwie nicht dazu, diese Dankbarkeit wahrzunehmen, da immer irgendetwas dazwischen kommt.
    Du beschreibst so treffend, wie anstrengend und unberechenbar der Alltag häufig ist. Wir haben gerade wieder so eine Phase, in der ich nicht weiß, wie ich das eigentlich weiterhin schaffen soll… Ich denke auch, dass niemand, der keine Zwillinge hat, das nachvollziehen kann.
    Wie schön, hier zu lesen, dass man nicht alleine ist und dass es andere Eltern gibt, die einen wirklich verstehen können!
    Herzliche Grüße,
    Martina

  17. Liebe Katrin!

    Danke für die tollen Worte!
    Mein Zwillingspärchen ist jetzt 9 Monate alt. Und genau so wie du das erste Jahr beschreibst geht’s mir momentan. Ich hab einfach immer das Gefühl nicht beiden Kindern gerecht zu werden. Und kann deshalb leider nicht alles genießen was sooooo wundervoll an meinen beiden kleinen Wundern ist. Aber es macht mir Mut das es anderen auch so geht. Ich versuch im Zukunft mehr zu genießen!
    Ich überlege auch jetzt schon über ein weiteres Kind um die zeit nochmal zu erleben. Aber erst in ferner Zukunft. Es eilt ja nichts.
    Liebe Grüße Conny
    eine weiteren Zwillingsmama bei der auch nicht immer alles perfekt läuft

  18. Ich sitze im Auto und draußen regnet es.K und M (beide fast 1 Jahr) schlafen, wir holen danach M (3 Jahre) von der Kita ab. Mir laufen Tränen über die Wangen, nachdem ich deinen Text gelesen habe, den ich durch Zufall entdeckte. Tränen der Erschöpfung, der Erleichterung, dass es doch Menschen gibt, die einen verstehen und das gleiche durchmachen. Aber auch Tränen des Glücks, denn meine Kinder sind alles für mich, auch wenn sie mich jeden Tag fordern. Und ich mich oft gefragt habe in diesem ersten Jahr mit Zwillingen: “warum ich? Warum musste mir das passieren?”
    Aber dann schaue ich mir meine schlafenden Mädels an und mein Herz geht auf vor Liebe zu diesen beiden kleinen Geschöpfen, die ihr Leben vor sich haben und wo ich hoffe, dass ich ihnen auf dem Weg in dieses Leben viel mitgeben kann, dass sie glücklich aufwachsen, dass sie tolle Persönlichkeiten werden, auf die ich stolz sein kann und deren Anblick mich immer mit Liebe erfüllt.
    Ehrlich gestanden, ich habe mir mein Leben anders vorgestellt. Aber wenn ich mich nochmal entscheiden könnte und vorher wüsste, was passiert – ich würde es genau so wollen!!
    W

  19. Hi, meine Zwillinge sind auch fünf und bei uns war es genauso. Die erste Zeit verschwimmt in einem Nebel aus ständigem Füttern, Wickeln, gucken dass keiner brüllt und viel zu wenig Schlaf.
    Und nun sitze auch ich hier mit zwei Vorschulkindern, die schon so groß sind und Alles alleine können und wollen und frage mich:”wo ist die Zeit geblieben”

  20. Danke und nochmal Danke!!!
    Ich habe in deinem Blog gelesen als ich schwanger war und seither nicht mehr. Jetzt sind meine Zwillinge gut 3 Jahre alt und es ist grade nur anstrengend (aber auch schön:-). So oft mache ich mir Vorwürfe, weil ich mich an die ersten 2 Jahre fast nicht mehr erinnern kann . Es ging mir nach der Geburt auch körperlich sehr schlecht und ich dachte bisher, dass ich einfach Schuld bin, dass ich die erste Zeit nicht anders wahrnehmen konnte. Deine Zeilen waren jetzt so eine Erleichterung für mich und ich kann es gar nicht in Worte fassen.
    Alles Liebe,
    Susanne

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