Das Brei-Zeitalter

Als Zwillingsmama kommt man nicht dazu, selbst den Brei zu kochen. Ich jedenfalls nicht. Wenn es eine der Über-Muttis da draußen schafft, zolle ich ihr hiermit meinen Respekt und Hochachtung. Ich bin keine perfekte Mum und möchte die wenigen Minuten am Tag, in denen die Kinder zeitgleich schlafen nicht am Herd verbringen. Egal warum…jetzt kommts: wir verbrauchen 50 Gläschen die Woche. 5 und 0. Das tut nicht nur dem Geldbeutel weh, sondern auch dem Rücken beim hochschleppen in den 2.Stock ohne Lift. Und erst das Leergut. Und der Platzmangel.

Morgens gibt es die Flasche, dann vormittags gegen 10 Uhr ein wenig Joghurt, anschließend Brot mit Frischkäse oder ein paar Stückchen Banane. Um 12.45 gibt es dann ein Mittagsmenü, danach gehts ins Bett. Um 16 Uhr esen die beiden ihren OGB (Obst-Getreide-Brei). Als Abendessen verputzen sie gemeinsam 3 Gläser Keksbrei. Leider konnten wir sie bisher an keinen der Milchbrei-Sorten gewöhnen, die man selbst mit Wasser anrühren kann. Sie essen außer dem Keksbrei von Bebivita nichts anderes und da wir jeden Abend auf durchschlafende Kinder hoffen, geben wir ihnen, was ihnen schmeckt. Nur satte Kinder schlafen ja bekanntlich durch.

Leider habe ich es verpasst, von der mühsamen langen Arbeit der Beikost-Eingewöhnung zu berichten. Es war teilweise sehr lustig – ich erinnere mich an die verschiedensten Grimassen der Kinder beim Entdecken der unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen, an Spinatspritzer an der Wand, daran, dass ich Max eine Zeit lang “fesseln” musste, damit er mir nicht ständig den Brei vom Löffel schlägt. Nun sitzen sie inzwischen brav in ihren Hochstühlen nebeneinander, klauen sich gegenseitig das Brot, ahmen den anderen nach, beobachten sich gegenseitig und machen Quatsch beim Essen. Ein Erlebnis, dass man bestimmt nur mit Zwillingen genießen kann…

5 thoughts on “Das Brei-Zeitalter

  1. Sie sehen aus super glücklich und gesund zu sein 🙂 Diese Lächeln geben bestimmt viel Kraft beim Alltag, besonders nach einem schwierigen Tag. Man kann nur neidisch sein auf so ein Nachwuchs.
    Liebe Grüße, Friederike
    Ps. Sehr schöner Blog!

  2. Ich habe auch Zwillinge und ich kann nur jeder Mama empfehlen den Brei selbst zu kochen. Ich bin wahrlich keine “Über-Mutti”, aber es ist nicht schwer 1x in der Woche Brei zu kochen und den dann einzufrieren. Ich verbinde den Einkauf immer gleich mit einem Ausflug an der frischen Luft und ich kann Bio-Gemüse kaufen! Und es ist auch noch preiswerter als Gläschen zu kaufen.

  3. Ich hab auch zwillinge. Dazu boch 2 große eine 2 jährige und einen 6 jährigen. Ich komm auch nicht dazu selbst zu kochen und hab lieber mal nix zu tun wenn sie schlafen

  4. Hallo , ich bin soooo froh auf deinen blog gestoßen zu sein… Ich bin junge zwillingsmami meine zwei sind nun 9 monate alt und es tut echt gut deine erlebnisse zu lesen… Lg

  5. Bin auch Zwillingsmama (jetzt 7 Monate alt und auch Junge und Mädchen) find dein Blog super so einiges kommt mir bekannt vor .Und mußte zu einigen Passagen echt herzhaft lachen

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