Was ich mag

Was ich mag, ist das Lachen meiner Kinder. Was ich mag, ist, dass Emma sich gerne die Socken beim Trinken auszieht – ohne Socken schmeckt es ihr besser. Was ich mag, ist, dass zur Zeit alles so gut läuft. Was ich mag, ist, das Max so gerne ißt – es ist eine Wonne ihm dabei zuzusehen, den Spaß, den er dabei hat, mein kleiner Genießer. Was ich mag, ist, wenn ich trotz meiner Zwillinge 3 Ladungen Wäsche waschen und meine Fußnägel lackieren kann. Was ich mag, ist, wenn mein Mann nach Hause kommt und die Kinder ihn anstrahlen mit großen Augen aus denen so viel Liebe spricht. Was ich mag, ist, wenn meine Tochter sofort nach dem Aufwachen über das ganze Gesicht strahlt.

Was ich nicht mag, ist, dass ich keine Ohrringe mehr tragen kann. Was ich nicht mag, ist, dass ich keine Zeit mehr zum Lesen finde (und das MIR, der Leseratte schlechthin!). Dass mir die Schwangerschaft meine Figur versaut hat. Mein Bauch war einfach zu gross, die Kinder zu schwer, mein Bauch hängt und wird sich sicherlich nie mehr regenerieren. Was ich nicht mag, ist, wenn ich manchmal überfordert bin und gereizt auf meine Kinder reagiere. Was ich nicht mag, ist, dass mein Mann und ich immer noch in getrennten Zimmern schlafen müssen, jeder bei 1 Kind.

Was ich mag, ist, dass sich diese Liste unendlich weit ausbauen lässt, je älter die Kinder werden.

Was ich mag ist der Blick in unsere Zukunft.

3 thoughts on “Was ich mag

  1. Hi Katrin,

    du schreibst mir oft aus der Seele und ist schön, wieder was von dir zu lesen – echt schade, dass es mit unserem Treffen nicht mehr geklappt hat letztes Jahr. Aber wir suchen wieder nach einer Behausung in München und bevor unsere Zwillinge sich dann ins Ausland fürs Studium verabschieden, schaffen wir es vielleicht ja mal… 😉

    Alles Gute weiterhin, auch für deinen Wiedereinstieg in den Job
    Heike

  2. AnneWer bin ich? Im Spiegel verloren, am Schweigen zlsecherlt.Im Dunklen vorantastend, von der Sonne geblendetund gewe4rmt zugleich.Ratlos manchmal, manchmal wissend.Von Reaktionen verwundert!Von Antworten verletzt! Vom Nichtantworten noch mehr!Abwarten, schweigen vielleicht.Es le4sst sich wenig erwarten und erbetteln schon gar nicht.Was geht in dir vor? Wenn du unsere Wechselstube voneinem Tag auf den anderen ffcr dich allein schliedftund mich im Ungewissen le4sst? Ich reagiere, agiere, abergegen eine Wand, in das Leere. Schliedflich trenne ich michvon allem Gemeinsamen, lasse los, mich fallen, erkenne dasDoppelzfcngige, dahinter die Empfindsamkeit, die nur dirallein gewidmet ist. Gerade noch Spuren hast duhinterlassen, Erinnerungen. Das Gesagte, das Geschriebene,das Gemeinsame haben an Wertigkeit verloren im Verrat.Wie eine Puppe bin ich ins Eck geworfen. Doch ich bin undlerne zu trauern, zu lachen, zuversichtlich zu sein, dasLeben, seine Buntheit, seine Vielfalt, die Mf6glichkeiten,meine Talente, die Unendlichkeit, die Begegnungen zu lieben.

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