An meine geliebten Quälgeister

Die letzten 2 Monate waren ganz schön hart mit euch. Obwohl ihr euch so verändert und so toll entwickelt habt, sind Mamas und Papas Nerven ganz schön strapaziert. Es verging kaum 1 Woche, in der nicht mindestens einer von euch krank war. Bisher hattet ihr diverse Erkältungen, grippale Infekte, bakterielle Ohrenentzündungen, Durchfall und zur Zeit vor allem heftige Zahnschmerzen. Bei dir, Max, ist es besonders schlimm, da du sehr oft Affektkrämpfe bis hin zur Ohnmacht hast. Immer, wenn dich eine Kleinigkeit aufregt und Müdigkeit hinzu kommt, schreist du dich ohnmächtig. Wir haben bereits ein EKG mit dir machen lassen, das zum Glück unauffällig war, und in 2 Wochen kommt noch ein EEG dazu. Es sind diese Momente, die mich an den Rand meiner Grenzen bringen. Du, meine Emma, bist zwar in der Hinsicht etwas einfacher, dafür klammerst du ganz schön, läßt mich nicht mal vom Wohn- ins Schlafzimmer gehen ohne zu weinen, vor Angst, ich könnte nicht wiederkommen. Ich und Papa rödeln zur Zeit ganz schön, um neben den durchwachten Nächten, den Job und den Haushalt noch die Energie für euch aufzubringen.

Zum Glück gleicht ihr das dadurch aus, indem ihr die süßesten Kinder der Welt seid. Seit Anfang September kannst du nun laufen, Mäxlein, und du, Muppi, hast ihn ganz ehrgeizig 3 Wochen später eingeholt.  Auch optisch habt ihr euch sehr verändert – ihr seid eben keine Babys mehr, sondern Kleinkinder. Der Babyspeck ist weg, ihr seid beide sehr dünn und unglaublich in die Höhe geschossen. Das Sprechen läßt noch ein wenig auf sich warten, nur du, Mäxlein, sagst “Mama” – allerdings zu jedem, den du magst. Essen könnt ihr inzwischen selber, was jedesmal eine riesige Sauerei ist, aber es macht uns großen Spaß, euch dabei zuzusehen. Das habt ihr in der Kita gelernt, wie so vieles andere auch. Dort gefällt es euch gut, ihr weint schon seit 2 Wochen gar nicht mehr beim Abgeben am Morgen, was meinem Mutterherz unglaublich gut tut.

Ich hoffe, dass der Winter mit seinen grippalen Infekten nicht ganz so hart wird, für uns alle vier, und ihr deshalb eurer Mama ein wenig mehr Zeit zum Bloggen laßt – das hat sie nämlich ganz schön vermisst…

 

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