Mein Zwillinge-Blog

Varizellen

December16

Krankenhaus Tag 1:
Windpocken! Nein, nicht die Kinder – mich hats getroffen. Die Kinder sind geimpft, was wohl die Beste Entscheidung unseres Lebens war. Wenn ein kleines Kind DAS durchmachen muss, ohne sich ausdrücken zu können, beschreiben zu können, was gerade weh tut oder juckt – ich denke es ist unvorstellbar grausam!

Diese Krankheit ist ein einschneidendesErlebnis und ich wünsche sie nicht mal den schlechten Menschen dieser
Welt! Warum sollte ich also riskieren, dass das Liebste der Welt sie bekommt? Deshalb – laßt eure Kinder impfen und impft euch gleich mit, liebe Eltern! Wo ich mich angesteckt habe bleibt wohl ein Rätsel. Niemand hat Varizellen, nicht in der Kita, nicht in der Arbeit, nicht in der Familie. Basti hat auch eine abgeschwächte Form bekommen, aber zum Glück nicht so extrem viele Pusteln wie ich. Im Moment mache ich mir große Sorgen um mein Gesicht, ich bin komplett entstellt und sehe aus wie ein Zombie. Ich bekomme eine Infusion nach der anderen.
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Schlechtes Gewissen und Prosecco….

November4

…. passen hervorragend zusammen. Ersteres kann man nämlich wunderbar in letzterem ertränken.

Heute war ich keine gute Mutter. Müde, ausgepowert und mit den Nerven durch habe ich ein weiteres Abendessen mit meinen Kindern erlebt, das mal wieder seines Gleichen suchte. Max ißt schon seit Wochen abends nicht mehr richtig, er weint und nervt und ist unausstehlich. Emma ist zur Zeit ein Engel, sie ißt selbst, mit ihrem Tellerchen und dem Löffel in der Hand, schaufelt sie sich das Essen rein und klatscht danach in die Hände – um sich selbst zu beglückwünschen, wie gut sie das kann. Zumindest war das mal so.

Bis sie sich vor einigen Tagen bei Max abgeguckt hat, was man alles beim Essen so tun kann, außer zu Essen. Soll heißen, sie macht ihm nun alles nach und findet das ganz toll. Ganzen Beitrag lesen »

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An meine geliebten Quälgeister

November4

Die letzten 2 Monate waren ganz schön hart mit euch. Obwohl ihr euch so verändert und so toll entwickelt habt, sind Mamas und Papas Nerven ganz schön strapaziert. Es verging kaum 1 Woche, in der nicht mindestens einer von euch krank war. Bisher hattet ihr diverse Erkältungen, grippale Infekte, bakterielle Ohrenentzündungen, Durchfall und zur Zeit vor allem heftige Zahnschmerzen. Ganzen Beitrag lesen »

Eine neue Ära

September2

Die letzten 2 Wochen habe ich damit verbracht, meine Kinder in die Krippe einzugewöhnen – und es klappt hervorragend! Sie sind so brav dort, essen gut und schlafen schnell ein, weinen nur kurz wenn ich gehe und fühlen sich dort anscheinend echt sehr wohl. Ich habe ein sehr gutes Gefühl, sie dort zu lassen – bis auf das bißchen schlechte Gewissen, das wohl jede Mutter hat.

Dank unserer Erzieherinnen Susi und Alex hat die Eingewöhnung sehr schnell und gut geklappt – und meine Mann und ich sind einfach nur froh und erleichtert. Nun beginnt eine neue Ära. Ich gehe arbeiten, mein Mann geht arbeiten, und die Mäuse bleiben bis 15.30Uhr in der Krippe. Es wird anders werden, unser Leben, für uns alle vier.

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Zwei Seelen

August17

Meine Kinder sind nicht da. Das Haus ist total still, und so wunderschön ordentlich aufgeräumt. Wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme, kann ich entscheiden, was ich tun möchte. Egal was. Absolute, wunderbare Freiheit.

Glücklich bin ich aber nicht dabei. Ich vermisse sie sehr, meine kleine Stinke- Liesl und den Herrn Lotzemann. Sie sind bei Oma&Opa und haben dort viel Spaß; anscheinend klappt alles hervorragend. Es wird im Garten geplantscht, geschaukelt, Fische beobachtet und alles erkundet und entdeckt. Ich hatte mir im Vorfeld sehr große Sorgen gemacht, das dem nicht so sein könnte, alles Mögliche hatte ich mir ausgemalt. Und wie nervös ich war wegen der Eingewöhnung dort, ob Emma wohl auch bei meinen Eltern bleibt. Und nun ist alles gut, die Tage sind schon fast rum, am Freitag habe ich sie wieder. Bis dahin genieße ich noch jede Minute, auch wenn mir oft kurz die Tränen kommen vor Sehnsucht.

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Mummys favorite style

July24

Wie gern shoppe ich doch Klamotten für meine Kinder! Es macht solchen Spaß! Wie ich aussehe, wenn ich in die Arbeit gehe, ist (fast) egal, Hauptsache, ich hinterlasse bestens gestylte Kinder. Sie sind noch süßer, wenn sie schön angezogen sind. Am liebsten würde ich sie 3x am Tag umziehen, aber da machen die beiden leider nicht mit, denn wie wahrscheinlich jedes Kind hassen sie es, angezogen zu werden.

Wie hübsch ihr doch seid *schmelz*…

 

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Kita-Start

July18

Nun beginnt der „Ernst des Lebens“.  Meine Kinder kommen in die Kinderkrippe. Zum ersten mal werden sie nicht von Menschen betreut, die sie lieben, sondern die dafür bezahlt werden. Die auch auf 12 andere Kinder aufpassen müssen. Die mal genervt sind von ihrem Job, mal unausgeschlafen, verkatert, gereizt oder überfordert  sind. Die ihre Augen nicht überall haben können. Die mir sicherlich mal die eine oder andere Kleinigkeit verheimlichen werden. Ich bin nicht da.

Meine Kinder sollen dort spielen, basteln, raus gehen, neue Dinge lernen, Freunde finden, Spaß haben. Sich entwickeln. Und ich bin nicht dabei.

Es ist keine Krabbelgruppe, in die sie sporadisch gehen können – dort MÜSSEN sie hin, jeden Tag von Montag bis Freitag, fast 8Std. am Tag. Weil ich etwas für mich tun will, etwas anderes tun will, als Kinder zu hüten, weil ich meinen Beruf liebe und weil wir das Geld brauchen. Ich gebe sie dort ab und überlasse sie jemand anderen, den ich nicht kenne, einer fremden Person.

Ich bin nicht für sie da.

Ich fühle mich zerrissen. Egoistisch. Sie sind noch so klein, sie wissen noch gar nichts von der Welt. Sie sind so unglaublich unschuldig.

Ich wünsche euch viel Glück, meine süßen Mäuse. Ich bin froh, dass ihr euch gegenseitig habt. Haltet euch schön aneinander fest und lasst nicht los. Es reicht schon, dass ich das tun muss.

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