Januar10
Wenn ich andere Zwillings-Blogs lese, könnte ich manchmal eine Krise kriegen. Immer ist alles Friede, Freude, Eierkuchen. Happy Family und nie überforderte oder entnervte Mütter! Deshalb wird es Zeit, mal von den Problemen zu erzählen, die man als Zwillingsmami so hat, damit die werdenden Zwillingsmütter mal wissen, was ihnen blüht.
Das Thema Krankheiten war auf diesem Blog ja leider oft ein Thema. Versteht sich von selbst, dass die Kinder sich immer anstecken und die Krankheiten schön nacheinander bekommen – man fehlt also doppelt so lange in der Arbeit. Das ist noch nicht mal das Schlimmste. Was mich wirklich am meisten beschäftigt – und das täglich – ist die Freizeitgestaltung. Ganzen Beitrag lesen »
November4
Die letzten 2 Monate waren ganz schön hart mit euch. Obwohl ihr euch so verändert und so toll entwickelt habt, sind Mamas und Papas Nerven ganz schön strapaziert. Es verging kaum 1 Woche, in der nicht mindestens einer von euch krank war. Bisher hattet ihr diverse Erkältungen, grippale Infekte, bakterielle Ohrenentzündungen, Durchfall und zur Zeit vor allem heftige Zahnschmerzen. Ganzen Beitrag lesen »
April14
Fünf bis sechs mal am Tag steht Max und mir etwas Grauenhaftes bevor, etwas geradezu Infernalisches – er muss gewickelt werden. Der kleine Mann hat Kraft, sehr viel Kraft, und die setzt er zügellos ein, wenn ihm etwas nicht passt. Ich weiß nicht, welches Erlebnis ihn dazu bewogen hat, auf einmal zum Wickel-Monster zu werden, da er früher ganz brav und still dabei war, aber damit ist es leider vorbei. Es wird gestrampelt, getreten und sich sofort auf den Bauch gedreht, so dass man ihn mit beiden Händen festhalten muss, damit er nicht sofort wegkrabbelt. Ganzen Beitrag lesen »
September7
Monatskoliken. Ein scheußliches Wort mit noch scheußlicheren Konsequenzen. Wenn wir das endlich hinter uns haben, machen mein Mann und ich die Nacht durch und feiern bis in die Puppen! Wir hatten gehofft, dass unsere Mäuse davon verschont bleiben oder es wenigstens nur 1 Kind bekommt – denkste, es haben natürlich beide. Auf die Ausmaße ist man allerdings nicht vorbereitet, als unerfahrene Eltern wurden wir – wie wahrscheinlich alle – ins kalte Wasser geschmissen. Ich weiß noch, dass ich bei Emmas erstem Schreianfall total verzweifelt mit ihr auf dem Bett saß, nur geheult habe und mich gefragt habe, ob sie die Nacht wohl überlebt. Ehrlich, man weiß es einfach nicht besser. Man kommt mit fast ständig schlafenden Babys aus dem Krankenhaus und denkt, das geht jetzt so weiter, Babys essen und schlafen im Wechsel. Auf einmal hat man aber zwei schreiende Babys – und wie die schreien können! – und wühlt mit Verzweiflung, Frust und Ängsten im Internet auf der Suche nach Lösungen. Ganzen Beitrag lesen »
August29
Nach 2 Monaten finde ich nun endlich die Ruhe und Zeit wieder zu schreiben. Wir sind angekommen. Alle vier. Emma und Max sind die süßesten Babys der Welt – mit dem Rhythmus ist auch die Liebe ins Hause Stein eingezogen. Ich bin total und Hals über Kopf in meine Kinder verliebt, endlich. Das hat seine Zeit gebraucht, weil man erst zu seinem neuen Leben finden muss. Aber nun ist alles gut. Emma und Max schlafen bereits 5-6 Stunden durch, d.h. sie bekommen nur 1 mal in der Nacht ein Fläschchen. Ganzen Beitrag lesen »
Mai24
Punkt 8: der Zwillingskinderwagen. Ja, der Kinderwagen ist groß – daran führt kein Weg vorbei. Ich habe mehrere sehnsüchtige Blicke in Richtung Einlingskinderwagen geworfen und mir gedacht, wie einfach und NORMAL diese kleinen Wägen aussehen… Die erste Frage war, ob man einen Wagen nimmt, in dem die Babys hintereinander oder nebeneinander sitzen. Mehrere Zwillingseltern haben aber in verschiedenen Foren von den Wägen abgeraten, in dem die Kinder hintereinander sitzen – zu lang, zu ungelenkig, die Babys sehen sich nicht gegenseitig etc. Nun denn, es sollte also ein Wagen sein mit parallelen Sitzen. Dabei waren uns drei Auswahlkriterien wichtig: welches Modell passt in den Kofferraum, welches Modell ist am Schlankesten und welches am Leichtesten? Das Finanzielle spielt natürlich auch eine Rolle – mehr als 500€ wollten wir ausgeben, also musste der Wagen gebraucht sein. Ganzen Beitrag lesen »
Mai13
Was kommt, wenn alle Punkte auf der To do-Liste abgehakt sind? Das Kinderzimmer ist eingerichtet. Die Bettchen stehen, der Stubenwagen ist dekoriert. Alle Babyklamotten sind gewaschen und liegen gefaltet in der Kommode, ein Teil Jungsklamotten, ein Teil für’s Mädchen. Alle alten Stofftiere, die in Umzugskartons im Keller ein trostloses Dasein fristeten, sitzen auf dem Fensterbrett und warten auf die neuen Mitbewohner. Die Wickelauflage (von Opa geschreinert) ist fertig, alle Wickelutensilien sind gekauft und im Bad einsortiert. Nur die Protagonisten fehlen noch – die Babys. Ganzen Beitrag lesen »