August29
Nach 2 Monaten finde ich nun endlich die Ruhe und Zeit wieder zu schreiben. Wir sind angekommen. Alle vier. Emma und Max sind die süßesten Babys der Welt – mit dem Rhythmus ist auch die Liebe ins Hause Stein eingezogen. Ich bin total und Hals über Kopf in meine Kinder verliebt, endlich. Das hat seine Zeit gebraucht, weil man erst zu seinem neuen Leben finden muss. Aber nun ist alles gut. Emma und Max schlafen bereits 5-6 Stunden durch, d.h. sie bekommen nur 1 mal in der Nacht ein Fläschchen. Ganzen Beitrag lesen »
June4
So, nun ist die Zeit der ewig tapferen Katrin vorbei – es muss und darf gejammert werden. Ich habe keine Lust mehr! Zum RLS haben sich Sodbrennen und Wassereinlagerungen dazu gesellt. Meine Füße und Beine sind so voll Wasser, dass ich in keine Hose mehr passe, von Schuhen ganz zu schweigen. Meine Babys wiegen schon stolze 2500g (jedes gleich schwer), so dass also allein 5kg Kind auf meinen Lungen liegen, plus Fruchtwasser und 2 Plazenten macht das ein ordentliches Gewicht. Das Atmen fällt demnach ziemlich schwer. Ich bin also sehr ans Haus gebunden, da ich nach einigen Schritten außer Atem bin und sowieso nicht weiß, was ich anziehen sollte… Ganzen Beitrag lesen »
May24
Punkt 8: der Zwillingskinderwagen. Ja, der Kinderwagen ist groß – daran führt kein Weg vorbei. Ich habe mehrere sehnsüchtige Blicke in Richtung Einlingskinderwagen geworfen und mir gedacht, wie einfach und NORMAL diese kleinen Wägen aussehen… Die erste Frage war, ob man einen Wagen nimmt, in dem die Babys hintereinander oder nebeneinander sitzen. Mehrere Zwillingseltern haben aber in verschiedenen Foren von den Wägen abgeraten, in dem die Kinder hintereinander sitzen – zu lang, zu ungelenkig, die Babys sehen sich nicht gegenseitig etc. Nun denn, es sollte also ein Wagen sein mit parallelen Sitzen. Dabei waren uns drei Auswahlkriterien wichtig: welches Modell passt in den Kofferraum, welches Modell ist am Schlankesten und welches am Leichtesten? Das Finanzielle spielt natürlich auch eine Rolle – mehr als 500€ wollten wir ausgeben, also musste der Wagen gebraucht sein. Ganzen Beitrag lesen »
May4
Wenn man erfährt, dass man mit Zwillingen schwanger ist, ist das anfangs ein riesiger Schock. Wenn der Schock sich gelegt hat und langsam der Vorfreude und der Aufregung Platz macht, gesellen ich dazu aber sofort die Sorgen um die Zukunft. Nicht nur ein “Wie sollen wir das schaffen?” geistert einem durch den Kopf sondern auch ein “Wie sollen wir das bezahlen?”. Alles doppelt kaufen? Neues Auto? Zwillingskinderwagen?
Wenn mich etwas in Panik versetzt, reagiere ich immer gleich – ich flüchte mich in mein Organisationstalent, schreibe To do-Listen und versuche, sie zügig abzuarbeiten. So hat man das Gefühl, dass man sich nicht untätig in sein Schicksal ergibt, sondern aktiv etwas dafür tut, sich bald besser fühlen zu können. Meine To do-Liste sah folgendermaßen aus:
Ganzen Beitrag lesen »
April27
Manchmal trifft es mich immer noch wie ein Schlag, dass ich tatsächlich Zwillinge bekomme. Dann überrollt mich die Angst vor dieser doppelten Herausforderung wie ein Bulldozer und der Schock sitzt so tief wie am ersten Tag. Ich habe Angst vor meinen ungeborenen Kindern. Und oft auch vor mir selbst, vor meinen Gefühlen. Manchmal gibt es Tage, an denen ich nichts für die Babys in meinem Bauch empfinde… ja, mir sogar manchmal wünsche ich wäre nicht schwanger und könnte die Zeit zurück drehen. Mein Leben so weiter leben wie es war, ohne diesen unglaublich großen Berg an Sorgen, Ängsten und Verantwortung. Wie soll ich das alles nur schaffen? Ich bin doch gar kein Baby-Mensch! Und ich brauche soviel Zeit für mich selbst! Und ich vermisse meinen Job und meine Kolleginnen jetzt schon! Ganzen Beitrag lesen »
April11
Das ist das, was meine Frauenärztin gesagt hat, als sie die beiden Mäuse zum ersten mal auf dem Schirm hatte: “Es gibt keinen schonenden Weg, Ihnen das beizubringen, was ich Ihnen jetzt sagen muss, deshalb sage ich es Ihnen ganz direkt: es sind Zwillinge.” Ich kann mich noch sehr genau an den Moment erinnern… die Worte halten in meinem Kopf nach, kamen aber nicht dort an. Stattdessen reagierte mein Körper sofort – mir wurde schlecht, ich fing an zu weinen und hörte 3 Tage und Nächte nicht damit auf. Was für ein Schock!
Ganzen Beitrag lesen »