Januar18
Auch wenn alles oft schwer ist. Auch wenn ich oft nicht mehr kann. Auch wenn ich wenig Schlaf abbekomme. Auch wenn mein Mann und ich viel zu wenig Zeit für uns haben. Ich bin dankbar. Was haben wir Glück gehabt, zwei gesunde Kinder zur Welt zu bringen. Gleich zwei auf einmal. Doppeltes Glück.
Das ist ein Artikel einer sehr starken Mutter, in die man sich sehr gut einfühlen kann. Wenn ihr den Bericht gelesen habt (unbedingt alle 6 Seiten), geht zu eurem Kind, küßt es und seid dankbar. Ich bin es – aus tiefstem Herzen.
http://www.zeit.de/2012/03/Kind-Behinderung
Januar10
Wenn ich andere Zwillings-Blogs lese, könnte ich manchmal eine Krise kriegen. Immer ist alles Friede, Freude, Eierkuchen. Happy Family und nie überforderte oder entnervte Mütter! Deshalb wird es Zeit, mal von den Problemen zu erzählen, die man als Zwillingsmami so hat, damit die werdenden Zwillingsmütter mal wissen, was ihnen blüht.
Das Thema Krankheiten war auf diesem Blog ja leider oft ein Thema. Versteht sich von selbst, dass die Kinder sich immer anstecken und die Krankheiten schön nacheinander bekommen – man fehlt also doppelt so lange in der Arbeit. Das ist noch nicht mal das Schlimmste. Was mich wirklich am meisten beschäftigt – und das täglich – ist die Freizeitgestaltung. Ganzen Beitrag lesen »
Dezember30
Max, kannst du Ball sagen?
Baaaa!
Max, kannst du Banane sagen?
Nane!
Max, kannst du Deckel sagen?
Degl!
Max, kannst du Papa sagen?
Papaaa!
Max, kannst du Mama sagen?
Papaaa!
Max, kannst du Oma sagen?
Papaaa!
Max, kannst du Hallo sagen?
Halla!
Emma, kannst du Eule sagen?
Eulele!
Emma, kannst du heiß sagen?
Heisssss!
Fortsetzung folgt…
Dezember16
Krankenhaus Tag 1:
Windpocken! Nein, nicht die Kinder – mich hats getroffen. Die Kinder sind geimpft, was wohl die Beste Entscheidung unseres Lebens war. Wenn ein kleines Kind DAS durchmachen muss, ohne sich ausdrücken zu können, beschreiben zu können, was gerade weh tut oder juckt – ich denke es ist unvorstellbar grausam!
Diese Krankheit ist ein einschneidendesErlebnis und ich wünsche sie nicht mal den schlechten Menschen dieser
Welt! Warum sollte ich also riskieren, dass das Liebste der Welt sie bekommt? Deshalb – laßt eure Kinder impfen und impft euch gleich mit, liebe Eltern! Wo ich mich angesteckt habe bleibt wohl ein Rätsel. Niemand hat Varizellen, nicht in der Kita, nicht in der Arbeit, nicht in der Familie. Basti hat auch eine abgeschwächte Form bekommen, aber zum Glück nicht so extrem viele Pusteln wie ich. Im Moment mache ich mir große Sorgen um mein Gesicht, ich bin komplett entstellt und sehe aus wie ein Zombie. Ich bekomme eine Infusion nach der anderen.
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November4
…. passen hervorragend zusammen. Ersteres kann man nämlich wunderbar in letzterem ertränken.
Heute war ich keine gute Mutter. Müde, ausgepowert und mit den Nerven durch habe ich ein weiteres Abendessen mit meinen Kindern erlebt, das mal wieder seines Gleichen suchte. Max ißt schon seit Wochen abends nicht mehr richtig, er weint und nervt und ist unausstehlich. Emma ist zur Zeit ein Engel, sie ißt selbst, mit ihrem Tellerchen und dem Löffel in der Hand, schaufelt sie sich das Essen rein und klatscht danach in die Hände – um sich selbst zu beglückwünschen, wie gut sie das kann. Zumindest war das mal so.
Bis sie sich vor einigen Tagen bei Max abgeguckt hat, was man alles beim Essen so tun kann, außer zu Essen. Soll heißen, sie macht ihm nun alles nach und findet das ganz toll. Ganzen Beitrag lesen »
November4
Die letzten 2 Monate waren ganz schön hart mit euch. Obwohl ihr euch so verändert und so toll entwickelt habt, sind Mamas und Papas Nerven ganz schön strapaziert. Es verging kaum 1 Woche, in der nicht mindestens einer von euch krank war. Bisher hattet ihr diverse Erkältungen, grippale Infekte, bakterielle Ohrenentzündungen, Durchfall und zur Zeit vor allem heftige Zahnschmerzen. Ganzen Beitrag lesen »
September2
Die letzten 2 Wochen habe ich damit verbracht, meine Kinder in die Krippe einzugewöhnen – und es klappt hervorragend! Sie sind so brav dort, essen gut und schlafen schnell ein, weinen nur kurz wenn ich gehe und fühlen sich dort anscheinend echt sehr wohl. Ich habe ein sehr gutes Gefühl, sie dort zu lassen – bis auf das bißchen schlechte Gewissen, das wohl jede Mutter hat.
Dank unserer Erzieherinnen Susi und Alex hat die Eingewöhnung sehr schnell und gut geklappt – und meine Mann und ich sind einfach nur froh und erleichtert. Nun beginnt eine neue Ära. Ich gehe arbeiten, mein Mann geht arbeiten, und die Mäuse bleiben bis 15.30Uhr in der Krippe. Es wird anders werden, unser Leben, für uns alle vier.
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